Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen

Via Belgica
Schloss Hambach

Drei weitgehend erhaltene Rundtürme prägen den ersten Eindruck von Schloss Hambach. Zwischen 1998 und 2002 konnte ein großer Teil des Schlosses, das im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden war, instand gesetzt werden. Heute ist von außen wieder das frühere Hauptgebäude (Palas) mit seinem Ritter- und Festsaal zu sehen, in dem 1659 auch der Landtag des Herzogtums Jülich tagte. Der bewohnte Teil des Ostflügels und die Rundtürme stehen ebenfalls wieder.

Die Anfänge von Schloss Hambach gehen auf das Ende des 13. Jahrhunderts zurück. Damals erbauten die Grafen von Jülich, die 1356 Herzöge wurden, eine Burg. Die Anlage wurde im Laufe der Jahre ständig erweitert. Von 1548 bis 1565 bauten die Besitzer das Schloss im Stil der Renaissance um: Sie gestalteten einen prunkvollen vierflügeligen Jagdsitz mit Rundtürmen an den vier Ecken und ließen rundum einen Wassergraben anlegen. 1794 verkauften die französischen Besatzer das Inventar und rissen den Nordwestflügel sowie den Nordturm ab. Seit 1805 wird der Rest des Schlosses als Bauernhof genutzt.