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Agrippastraße  Matthiassäule und Pilgerstraße

Von der Anhöhe Irnicher Berg hat man einen wunderschönen Ausblick nach Norden auf die Trasse der Agrippastraße, die hier vorbeiführt. Seit dem 12. Jahrhundert wird die alte Römerstraße als Pilgerroute zum Grab des Heiligen Matthias in Trier genutzt. Von Beginn an betreuten die Mönche der Benediktinerabtei St. Matthias eintreffende Pilger, brachten sie unter und bewirteten sie.

Der Irnicher Berg markiert den Übergang zweier Naturräume (Kölner Bucht und Ausläufer der Eifel) und liegt auf der Bistumsgrenze zwischen Köln und Aachen. Aufgrund seiner Aussicht diente er seit jeher als Rastplatz für Pilger und Wanderer. 2007 entstand hier der St. Matthias-Platz; er bildet zusammen mit einer fünf Meter hohen Basaltsäule aus Vulkangestein eine Freilichtkapelle. Der Platz ist den verstorbenen Pilgern, deren Quartiergebern und den Mönchen gewidmet.

Die Säule zeigt eine Darstellung des Apostels Matthias und des Wappens der Abtei St. Matthias mit den Attributen Stab und Beil. Der umliegende Platz ist nach christlicher Zahlensymbolik gestaltet: So bildet die Pflasterung sieben Kreise, die mit sieben Bänken versehen sind. Diese sind durch sieben Abschlusssteine eingerahmt. Sie stehen für die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die sieben Sakramente und die sieben letzten Worte Christi.