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Agrippastraße  Schloss Eicks

Vom Gutshof zur barocken Pracht: Kaum ein anderer Adelssitz im Rheinland ist so authentisch erhalten wie Burg Eicks. Heute zeigt sich das Anwesen als Barockschloss, das dem ursprünglichen Herrenhof folgte. Dieser war dort bereits seit Anfang des 14. Jahrhunderts zu finden. 1690 mit mittelalterlichen Baumaterialien errichtet, ist Schloss Eicks ein Standardtyp des rheinischen Adelssitzes mit einer zweiteiligen Wasserburg, einer Vorburg mit Türmen und einem Herrenhaus.

Die Vorburg stammt aus dem 17. Jahrhundert und entspricht im Wesentlichen dem Original. Die Tordurchfahrt mit dem kombinierten Wappen der Häuser Syberg und Palandt ist einfach gestaltet. Wo ehemals eine Zugbrücke den Weg in die Burg ermöglichte, führt heute ein gemauerter Brückenbogen ins Innere. Das Barockschloss ist teilweise noch immer von den Gräben des mittelalterlichen Vorgängers umgeben. Die Räume mitsamt ihrem Mobiliar vermitteln anschaulich die ländlich-adlige Lebensform der Vergangenheit.

Schloss Eicks wechselte häufig den Besitzer, doch wurde es im Gegensatz zu den meisten anderen Schlössern und Burgen nicht ein einziges Mal verkauft, sondern nur durch Vererbung oder Hochzeit in andere Hände weitergegeben. Seit dem frühen 17. Jahrhundert war Schloss Eicks im Besitz des Adelsgeschlechts von Syberg. Franziska von Syberg schenkte Ende des 19. Jahrhunderts das Anwesen ihrem Neffen Wilhelm Freiherr von Hövel. Noch heute gehört das Schloss den Nachfahren des Hauses von Syberg.

Die Anlage kann von der Straße aus besichtigt werden. Die Rückseite des Schlosses gewährt einen Blick auf den Barockgarten mit seiner geometrischen Wegeführung und den Buchsbaumkegeln.